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Die statistische Verteilung des Osterdatums von 1582 bis 2581 (1000 OSTERN)

Osterdefinition:

Ostersonntag ist der Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn (Tag- und Nachgleiche). Somit ist der früheste Termin der 22. März, der spätest mögliche ist der 25. April eines Jahres (uneingedenk der kirchlichen Definition).

 

Das Osterfest ist damit ein verschiebliches Fest, von dem unsere anderen Festtage abhängen, 7 Wochen vor Ostern ist Fasching, 7 Wochen nach Ostern ist Pfingsten.

 

Der Startpunkt im Jahre 1582 wurde gewählt, da seit diesem Zeitpunkt bis heute die von Papst Gregor XIII verkündete Kalenderreform gilt, demnach ein Jahr 365,2564 mittlere Sonnentage hat.

 

Carl Friedrich Gauß (1777 – 1855)

 

Gauß hat den nach ihm benannten Algorithmus zur Berechnung des Osterdatums mit 22 Jahren im Jahre 1800 veröffentlicht. Die Formel ist wenig anschaulich, basiert letztlich aber auf einem Zusammenfügen der Verhältnisse, dass 19 Sonnenjahren etwa 235 Mondzyklen entsprechen (Metonischer Zyklus) und somit sich das Osterdatum stets verschiebt.

Fazit:

Nachfolgende Berechnung erfolgte mit der erweiterten Gauß´schen Osterformel (vgl. auch Sterne und Weltraum 4/1998, Seite 386 ff) unter statistischer Auswertung im Programm Mathematica .

 

Der Ostersonntag am 23.April 2000 gehörte somit zu den drei spätest möglichen Terminen (was man ohne dieses Diagramm auch schon wusste), aber auch zum zweitseltensten Termin innerhalb der gewählten 1000 jährigen Zeitspanne.

Statistische Verteilung der Osterdaten im März und April vom Jahre 1582 bis 2581 (1000 Ostern)

Statistische Verteilung der Osterdaten im März und April vom Jahre 1582 bis 2581 (1000 Ostern)

Christian Dialer

Mathematica ® Calculus Version 06.04.2000

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